Dopf Investments

Chart der Woche – Huber Portfolio P (WKN A3CWG6)

Der flexible Mischfonds Huber Portfolio P (WKN A3CWG6) verfolgt eine konsequente antizyklische Anlagepolitik. Der Fonds verfolgt einen vermögensverwaltenden Ansatz, bei dem Kapitalerhalt, Flexibilität und Substanzorientierung oberste Priorität genießen. Der langfristige Vermögenszuwachs soll bei möglichst geringer Korrelation (Abhängigkeit) zu klassischen Marktindizes erreicht werden. Fondsmanager Peter E. Huber hatte sich 2018 nach seinem Abschied von StarCapital offiziell aus dem Fondsmanagement zurückgezogen. Doch der Rückzug blieb nicht von Dauer. Getrieben von seiner Überzeugung, dass antizyklisches, bewertungsorientiertes Investieren gerade in überbewerteten Marktphasen besonders wertvoll ist, kehrte er zurück und legte gemeinsam mit der Taunus Trust GmbH den Huber Portfolio SICAV neu auf. Huber begründete seine Rückkehr mit seiner Skepsis gegenüber vorherrschenden Markttrends wie dem Fokus auf teure Wachstumsaktien. Zudem sah er eine Marktlücke für langfristig denkende Anleger, die eine Substanz- und Werterhalt-Strategie suchen. Er managt den Fonds gemeinsam mit David Meyer und Norbert Keimling, die ihn bereits jahrelang begleiten. Der Fonds verfolgt einen antizyklischen Investmentstil der konsequent umgesetzt wird: Kauf bei Pessimismus und Verkauf bei Euphorie. Besonders aktiv wird das Fondsmanagement also in marktpsychologischen Extremsituationen. Dabei wird bewertungs- statt prognosegetrieben agiert. Bei Aktien liegt der Fokus klar auf fundamental unterbewerteten Aktien, die unbeliebt, untergewichtet und unterbewertet sind. In Frage kommen Substanzwerte mit robustem Geschäftsmodell oft aus vernachlässigten Branchen, wie z.B. Energie, Rohstoffe, Banken und Chemie. Highflyer bzw. „Hype-Aktien“ wie Tesla, Nvidia oder Apple werden nicht gewichtet, um Verlustrisiken zu minimieren. Die neutrale Aktienquote liegt zwischen 60 – 70 %. Zusätzlich werden Edelmetalle wie Silber und Gold als Inflationsschutz und zur Stabilisierung in Krisen gewichtet. Kurzlaufende Anleihen und Cash dienen als Liquiditätsreserve für antizyklische Zukäufe. Der nachfolgende Chartverlauf seit Fondsauflage zeigt, wie relevant dieser Fonds für Anleger ist. Der Huber Portfolio P richtet sich insbesondere an langfristig orientierte Anleger, die eine substanzerhaltende, antizyklische Alternative zu klassischen Mischfonds suchen. Außerdem ist er für Investoren spannend, die Flexibilität, Krisenresistenz und Bewertungsdisziplin höher gewichten als Modetrends oder Marktbewegungen. Das zeigt auch das nachfolgende Rendite-Schwankungs-Profil seit Auflage.

Chart der Woche – Value Intelligence Fonds (WKN A12BRE)

„Winning by not losing“ lautet das Mantra des vermögensverwaltenden Mischfonds Value Intelligence Fonds (WKN A12BRE). Der Fonds möchte eine Mehrrendite gegenüber Vergleichsindizes und Mitbewerbern erzielen, in dem er versucht, größer Kursverluste zu vermeiden. Dafür investiert Fondsmanager Stefan Rehder vorzugsweise in Aktien. Ausschlaggebend für die Aktienquote (45 – 65%) ist in erster Linie die Frage, ob der Fondsmanager genügend unterbewertete Titel findet. „Für den Fonds gilt der Grundsatz, im Zweifelsfall lieber Liquidität als überbewertete Assets zu halten“, betont Rehder.   Die letzten 5 – 10 Jahre waren geprägt von einer sehr expansiven Geld- und Fiskalpolitik bei gleichzeitig niedrigen Zinsen. Die folgende Hausse hatte alle Boote gehoben. Das Marktumfeld hat sich seit einiger Zeit deutlich geändert. Aktives Fondsmanagement und aktives Stock Picking rücken stärker ins Blickfeld. Damit ist auch die strenge Unterscheidung zwischen Wert und Preis gemeint, die zuletzt wenig beachtet wurde. Dass es beim Value Intelligence Fonds keine Bindung an einen Index gibt, versteht sich von selbst. Vielmehr agiert man weit weg von Indizes und oft auch deutlich anders als Mitbewerber.   Unternehmen, die für den Fonds in Frage kommen, müssen folgende Eigenschaften aufweisen: Attraktive Geschäftsmodelle mit nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen, Preissetzungsmacht und solide Bilanzen. Zudem müssen sie auch über ein gutes Management verfügen und deutlich unterbewertet sein. Dabei stehen günstige Qualitätsunternehmen im Mid- und Small-Cap-Bereich abseits des Mainstreams im Fokus. Aktuell wird das Fondsmanagement verstärkt in Japan und Korea fündig.   Weitere Anlageklassen sind Anleihen und Cash als taktisches Steuerungselement. Goldminen und physisches Gold werden als antizyklische Beimischung bei Inflations- und Schuldenrisiken gewichtet.   In guten Phasen soll der Fonds an der Aufwärtsbewegung partizipieren. In Seitwärtsmärkten möchte der Fonds eine Outperformance erzielen. Vor allem aber in schlechten Phasen sollte der Fonds deutlich besser als der Markt abschneiden. Deutlich wird der Anspruch „Winning by not losing“, wenn man die erzielten Renditen mit der eingegangen niedrigen Volatilität betrachtet. Und auch der Verzicht auf die gängigen Top-Titel, Branchen und Regionen machen den Value Intelligence Fonds als Beimischung sehr interessant.

Chart der Woche – Bantleon Changing World (WKN A2JKZA)

Mit dem Bantleon Changing World (WKN A2JKZA) investieren Anleger flexibel in die wichtigsten Zukunftsthemen: nachhaltige Infrastruktur, demografischer Wandel, intelligente Städte und digitale Disruptoren. Der Fonds profitiert vom überdurchschnittlichen Wertsteigerungspotenzial dieser Segmente und fokussiert sich gleichzeitig auf substanzielle Kapitalanlagen.  Für eine möglichst stabile Rendite werden unterschiedliche Assetklassen im Portfolio aktiv gesteuert. Das Fondsmanagement um Johannes Maier wählt für den Bantleon Changing World weltweit Aktien und Anleihen nach fundamentalen Kriterien aus, flexibel je nach Wirtschafts- und Zinstrends. Dabei bedient er sich der Prognosen der mehrfach ausgezeichneten Konjunkturanalysten von Bantleon. Edelmetalle – vorzugsweise Gold – wird zur Diversifikation und Stabilisierung des Fonds bis zu 20 % beigemischt. Ziel des Fonds ist eine stabile Wertentwicklung mit attraktiven Ausschüttungen, die besonders von den hohen Dividendenerträgen aus dem Segment Infrastruktur profitieren. In konjunkturell guten Zeiten wird die Aktienquote erhöht und der Fonds auf Einzeltitelebene offensiver ausgerichtet. In schwierigen Zeiten wird die Aktienquote gesenkt und der Fonds defensiver aufgestellt.  Fundiertes Stockpicking steht beim Fondsmanager an erster Stelle, schließlich ist nicht jedes wachstumsstarke Unternehmen per se ein Top-Investment. Aktien, die es letztendlich ins Portfolio des Fonds schaffen, verfügen über innovative oder schwer ersetzbare Geschäftsmodelle, die Wachstum und Stabilität versprechen. Durch den Fokus auf überlegene Geschäftsmodelle ist der Fonds weniger anfällig für höhere Inflation. Im Vordergrund stehen bei Staats- und Unternehmensanleihen Schuldner und Anleihen, die vom demografischen und digitalen Wandel profitieren können. Ebenso wird in nachhaltige Anleihen (green bonds) und Anleihen mit besonderer Deckung (covered bonds) investiert. Der Bantleon Changing World bietet Anlegern die Möglichkeit, in strukturelle Zukunftstrends zu investieren, ohne sich zu große Sorgen über das Börsenwetter machen zu müssen. Anleger, die zukunftsorientiert investieren wollen, sind beim Bantleon Changing World genau richtig. Im Mittelpunkt der Fondsinvestitionen stehen Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen zur Lösung der Herausforderungen einer sich wandelnden Welt anbieten und die von übergeordneten, strukturellen Wachstumstrends profitieren. Wer in Zukunftsthemen investiert, weiß, dass sich diese in Hype-Phasen von den fundamentalen Daten abkoppeln. Dann ist aktives Management unerlässlich, um prozyklische Risiken zu reduzieren, in dem auf Bewertungen geachtet und antizyklisch agiert wird. Genau das können Anleger vom Bantleon Changing World erwarten, wie auch das nachfolgende Chance-Risiko-Profil zeigt. 

Chart der Woche – ODDO BHF Polaris Moderate (WKN A0D95Q) und Der Zukunftsfonds (WKN A3CT6F)

In einem anspruchsvollen Marktumfeld ist es oft nicht eine einzelne Lösung, die den Unterschied macht – sondern die clevere Kombination verschiedener Ansätze. Genau hier zeigt sich die Stärke der beiden Fonds ODDO BHF Polaris Moderate (WKN A0D95Q) und Der Zukunftsfonds (WKN A3CT6F): Jeder für sich verfolgt einen bewährten, konservativen Kurs. Doch gemeinsam entfalten sie ein besonders ausgewogenes Chance-Risiko-Profil – ideal für Anleger, die Sicherheit suchen und trotzdem die Augen für Ertragspotenzial offenhalten. Der ODDO BHF Polaris Moderate steht für Qualität, Flexibilität und aktives Risikomanagement. Mit seiner dynamischen Allokation zwischen Aktien, Anleihen, Gold und Liquidität passt er sich flexibel an Marktveränderungen an. Der Fokus liegt auf substanzstarken Unternehmen mit robusten Geschäftsmodellen – ausgewählt nach einem strengen Qualitätsansatz. Gerade in unruhigen Phasen zeigt er seine Stärke durch gezielte Absicherung und ausgewogene Steuerung der Aktienquote. Der Zukunftsfonds setzt auf breite Streuung, antizyklisches Investieren und konsequenten Kapitalschutz. Die neutrale Aktienquote liegt bei lediglich 20 %, wird aber situativ antizyklisch reduziert oder erhöht – je nach Marktlage. Ergänzt wird das Portfolio durch alternative Anlagen, Gold und Derivate, mit denen Marktchancen genutzt und Verlustrisiken begrenzt werden. Besonders auffällig: Das disziplinierte Risikomanagement, das gerade in Krisenzeiten wie Corona, Ukraine-Krieg oder Marktpaniken Stabilität gebracht hat. Beide Fonds setzen unterschiedliche Schwerpunkte bei der Risikosteuerung, was die Kombination robuster gegenüber Einzelrisiken macht. Das zeigt auch der nachfolgende Chartverlauf. In der Kombination beider Fonds profitieren Anleger von einer intelligenten Mischung aus aktiver Steuerung, Substanzorientierung und Sicherheitsdenken – und das über verschiedene Marktphasen hinweg.

Chart der Woche – Der Zukunftsfonds (WKN A3CT6F)

Mit dem Ziel, den sparbuchverliebten Deutschen das Anlegen schmackhaft zu machen, wurde Ende 2017 Der Zukunftsfonds (WKN A3CT6F) aufgelegt. Der Fonds möchte es den Deutschen ermöglichen, vom Sparer zum Anleger zu werden und dabei weltweit in verschiedenen Anlageklassen zu investieren. Das Ziel ist ein stabiler Wertzuwachs zwischen 2 – 4 % pro Jahr über einen 3- Jahres-Horizont mit möglichst geringem Risiko. Die Schwankung (Volatilität) soll 5 % nicht überschreiten. Dabei richtet sich der Fonds nicht nach einer Benchmark oder einem Index aus. Gemanagt wird Der Zukunftsfonds von Lenny Fischer und Volker Schilling. Der Fonds verfolgt einen konservativen Ansatz, daher steht der Schutz der eingesetzten Anlegergelder an 1. Stelle. Der Zukunftsfonds legt sehr breit an und investiert neben Aktien, Anleihen und Cash auch ganz bewusst in Rohstoffe, Gold und in Alternative Anlageklassen wie z.B. Kryptowährungen (wenn auch nur marginal bis max. 2 %). Dabei geht der Fonds komplett antizyklisch vor. Die neutrale Aktienquote liegt bei 20 Prozent. Wenn der Markt sorglos erscheint, wird sie auf 5 bis 10 % reduziert. Sie wird auf 40 % erhöht, wenn die Märkte panisch agieren. Der Fokus liegt bei den Aktien auf Titeln, die unbeliebt, unterbewertet und untergewichtet sind. Aktuell sind es also eher die Bereiche Versorger, Energiewerte, Pharma & Biotech u.v.a. Rohstoffe. Was den Fonds darüber hinaus auszeichnet, ist das sehr disziplinierte Risikomanagement. Wenn die Volatilität an den Märkten extrem fällt, werden Absicherungen aufgebaut, die dann günstig zu haben sind. Also immer dann, wenn die Märkte sorgloser werden. Dann reduzieren sie auch die Aktienquote und umgekehrt. Zudem setzen sie ganz bewusst Derivate ein, um das Marktrisiko zu reduzieren. Somit setzt der Fonds Instrumente ein, die von fallenden Marktphasen profitieren können. Ziel ist es, durch eine aktive Reduzierung potentieller Verluste, einen über den Zeitverlauf möglichst stabilen Ertrag zu erzielen. Und genau das konnte Der Zukunftsfonds in der Vergangenheit v.a. in turbulenten Marktphasen unter Beweis stellen. Insbesondere in Stressphasen hat die Strategie gezeigt, dass sie auf das Geld der Anleger aufpasst. Dabei spielte es keine Rolle, ob der Stress an den Kapitalmärkten durch politische (China Krise 2018), gesundheitliche (Corona Krise 2020) oder kriegerische Ereignisse (Ukraine Krieg) ausgelöst wurde. Die Risiken im Fonds konnten stets innerhalb der Zielvorgaben und der Komfortzone eines vorsichtigen Investors gehalten werden.

Chart der Woche – Phaidros Balanced (WKN A0MN91) und MFS Prudent Capital (WKN A2ANEB)

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle eine weitere sinnvolle Kombination zweier Fonds vorstellen, die Sie sehr gut miteinander kombinieren können. Dabei handelt es sich zum einen um den Phaidros Balanced (WKN A0MN91) zum anderen um den MFS Prudent Capital (WKN A2ANEB). Bei beiden Fonds handelt es sich um flexible Multi-Asset-Strategien, die sich, dank ihrer verschiedenen Fondskonzepte, sehr gut ergänzen.  Der Phaidros Balanced kombiniert Aktien-, Anleihen- und, wenn erforderlich, auch Geldmarkt- und Absicherungskomponenten in einem einzigen Produkt. Der flexible Investmentprozess ist stark von makroökonomischen Überlegungen geprägt. Die Fondsmanager verfolgen einen opportunistischen und Benchmark unabhängigen Ansatz mit vermögensverwaltendem Charakter. Sie sind im Management kaum Beschränkungen unterworfen und entscheiden je nach Konjunktureinschätzung über die Gewichtung von Aktien, Renten oder Kasse. Der Fonds überzeugt neben guten Ergebnissen mit unterdurchschnittlichen Risikokennzahlen. Der MFS Prudent Capital ist ein flexibler Mischfonds mit einem langfristig orientierten Ansatz, um Anlagemöglichkeiten zu identifizieren, die über die Kapitalstruktur von Unternehmen hinausgehen. Das Portfolio ist dabei konzentriert, um die stärksten Überzeugungen des Fondsmanagements widerzuspiegeln. Es besteht aus Aktien und Anleihen unabhängig davon, ob sie sich in einem Index wiederfinden. Der Fokus im Investmentansatz liegt auf einem bottum-up Fundamentalansatz, um in qualitativ hochwertige Unternehmen mit attraktiven Bewertungen zu investieren. Findet das Fondsmanagement keine attraktiven Investitionsgelegenheiten, wird auch nicht investiert. Derivate können zu Anlagezwecken (Put-Optionen) bzw. zur Reduzierung des Verlustrisikos eingesetzt werden. Im Ergebnis konnten beide Fonds den Vergleichsindex schlagen. Der Phaidros Balanced erzielt insbesondere in Aufwärtsphasen sehr gute Renditen, während der MFS Prudent Capital dann seine Stärken ausspielt, wenn die Börsen von größeren Turbulenzen geprägt sind. Die Kombination beider Fonds liefert Investoren somit in unterschiedlichen Marktphasen gute Ergebnisse. Beide Fonds konnten ihre Ergebnisse mit einer deutlich geringeren Schwankung gegenüber dem Vergleichsindex erzielen. Die Kombination beider Fonds reduziert die Schwankung weiter, ohne dass die Rendite darunter leiden musste.

Chart der Woche – MFS Prudent Capital (WKN A2ANEB)

Der MFS Prudent Capital (WKN A2ANEB) ist, wie der Name es bereits andeutet, mit Bedacht unterwegs. Es handelt es sich um eine aktive und flexible Multi-Asset-Strategie mit dem Ziel aktienähnlicher Erträge bei geringerer Schwankung über einen vollen Marktzyklus. Dafür investiert das Fondsmanagementteam um Edward J. Dearing und David Cole frei und flexibel von Benchmark-Restriktionen in Aktien, Anleihen, Cash und Derivate. Das Fondskonzept besteht dabei aus zwei wichtigen Komponenten. Die erste ist der Anlageschwerpunkt der Strategie: im Mittelpunkt stehen langfristig vielversprechende Aktien und Unternehmensanleihen, die Wertzuwachs erwarten lassen und das eher auf Sicht von 10 Jahren als von einem Jahr. Die 2. Komponente bezieht sich darauf, dass das Fondsmanagement das Kundenvermögen so investiert, als wäre es das eigene Geld. Sie achten also genau auf Verlustrisiken, sowohl bei der Positionierung als auch bei der Auswahl der Anlageinstrumente. Bei der Aktienauswahl mögen die Fondsmanager Unternehmen, deren Geschäftsmodelle noch für Jahrzehnte bestehen sollten. Voraussetzung dafür sind also langfristig orientierte Firmenleitungen mit stabilem Geschäftsmodell, dauerhaften Wettbewerbsvorteilen und guten Bilanzen. Zudem sollten sie günstig bewertet sein, so dass ein Sicherheitspolster besteht. Im Fonds landen die vielversprechendsten Titel vollkommen unabhängig von einer Benchmark. Der Anleiheprozess beruht auf Einzelwertanalysen – genau wie der Aktienprozess. Dabei liegt der Schwerpunkt der Selektion auf Papieren, deren Renditen attraktiv und die bei einem günstigen Risiko-Ertrags-Profil zu niedrigen Kursen angeboten werden. Bei schwachen Märkten kann der Investitionsgrad deutlich gesenkt und damit die Cash-Quote stark erhöht werden. Außerdem kann über Derivate das Aktien-Exposure gesteuert und somit können die Abwärtsrisiken abgemildert werden. Anleger können mit dem MFS Prudent Capital in einen Fonds investieren, der v.a. dann seine Stärken ausspielt, wenn die Turbulenzen an den Märkten zunehmen. Das zeigt auch nachfolgender Chartverlauf. Der MFS Prudent Capital zeichnet sich insbesondere in Phasen von starken Marktturbulenzen als Fels in der Brandung aus, indem der Fonds die Verluste deutlich reduzieren kann. Das ist aus Sicht des Fondsmanagements auch der sicherste Weg, um langfristig Erträge zu erzielen. Daher verwendet das Team um David Cole viel Zeit darauf, Verlustrisiken zu kontrollieren. „Wir nehmen lieber in Kauf, in überhitzten Phasen auch einmal hinter dem breiten Markt zu liegen, als bei plötzlichen Kurseinbrüchen erhebliche Verluste zu realisieren.“

Chart der Woche – Mischfonds Phaidros Balanced (WKN A0MN91)

Wenn der griechische Philosoph Platon ein Investor gewesen wäre, hätte er Anlegern dazu geraten, erst zu denken und dann zu investieren. Das geht aus dem platonischen Phaidros-Dialog hervor und hat der Fondsgesellschaft Eyb & Wallwitz für ihre Phaidros-Fonds als Inspiration gedient. Seit der Gründung wird die „Ratio-vor-Emotion-Strategie“ erfolgreich umgesetzt. So auch im Mischfonds Phaidros Balanced (WKN A0MN91), dessen Ziel es ist, attraktive Renditen bei kalkulierbarem Risiko zu erreichen.     Als ausgewogene Multi-Asset-Strategie kann der Phaidros Balanced neben einer variierenden Aktienquote zwischen 25%-75% auch in Anleihen, Geldmarktkomponenten und Gold investieren. Der flexible Investmentprozess basiert stark auf makroökonomischen Überlegungen. Das erfahrene Investmentteam um Georg Graf von Wallwitz analysiert die monetäre und konjunkturelle Situation an den Märkten im Hinblick darauf, wie sich diese auf einzelne Regionen und Anlageklassen auswirken könnte. Die Fondsmanager sind im Management kaum Beschränkungen unterworfen. Die wichtigste Frage bei der Zusammensetzung ist, welche Anlageklasse im aktuellen Marktumfeld das günstigere Risiko-Ertragsprofil aufweist, wobei die absolute Betrachtung des Risikos im Vordergrund steht. Die Überzeugungen der Fondsmanager kommen in der Zusammenstellung sehr klar zum Ausdruck. Aktuelle Trends werden hinterfragt und es wird auch nicht davor zurückgeschreckt, konträre Positionen zum Markt einzugehen.     Bei der Aktienselektion verfolgt das Fondsmanagement einen Schumpeter-Ansatz. Dabei wird zum einen in Unternehmen investiert, die in oligopolartigen Strukturen agieren mit nachhaltigen Geschäftsmodellen bei gleichzeitig hohen Markteintrittsbarrieren. Das sollte in allen Marktphasen zu relativ stabilen Gewinnen führen, die zu einem hohen Teil als Dividenden ausgezahlt werden können (Monopolisten). Zum anderen wird der Fokus auf disruptive Unternehmen („kreative Zerstörer“) gelegt, die etablierte Marktteilnehmer herausfordern und über ein überdurchschnittliches Kurspotential und Umsatzwachstum verfügen (Herausforderer).    Im Bereich der Anleihen agiert das Fondsmanagement nach dem Kairos-Ansatz – also dem Erkennen und Ergreifen besonderer Gelegenheiten bei Unternehmens- und Staatsanleihen. Dafür nutzen sie vielfältige Opportunitäten an den globalen Anleihemärkten und investieren antizyklisch in Ertrags- und Stabilitätsquellen. Im Ergebnis erhalten Anleger ein flexibles Allwetter-Portfolio mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag. Der Phaidros Balanced steht für einen opportunistischen und benchmarkunabhängigen Ansatz mit vermögensverwaltendem Charakter. Neben der Wertentwicklung, überzeugt der Fonds mit unterdurchschnittlichen Risikokennzahlen, was sich z.B. in einer geringeren Schwankung ausdrückt.

Chart der Woche – Quantex Multi Asset (WKN A2QLGR) und ProfitlichSchmidlin Fonds (WKN A1W9A2)

Nicht nur bei Aktienfonds ist es sinnvoll, unterschiedliche Konzepte überzeugender Fondsmanager zu kombinieren, die sich in unterschiedlichen Marktphasen sehr gut ergänzen können. In den letzten beiden Wochen haben wir Ihnen mit dem Quantex Multi Asset (WKN A2QLGR) und dem ProfitlichSchmidlin Fonds (WKN A1W9A2) zwei sehr unterschiedliche Mischfonds vorgestellt, die sich aufgrund ihrer verschiedenen Fondskonzepte sehr gut ergänzen.  Der Quantex Multi Asset will die passende Antwort auf ein inflationäres Umfeld bieten. Dafür wird für die Aktienseite die erfolgreiche disziplinierte Value-Strategie mit antizyklischem Handeln umgesetzt. Hinzu kommt eine Gold- und Rohstoffkomponente. Außerdem wird zum Schutz vor Deflation oder einem Crash auf Anleihen und Cash gesetzt. Im Ergebnis erhalten Anleger eine sehr gute Antwort für eine sich ändernde politische und wirtschaftliche Anlagewelt. Der ProfitlichSchmidlin Fonds setzt zwar auch auf Aktien und Anleihen. Allerdings unterscheiden sich die Fondskonzepte deutlich hinsichtlich der Selektion in Frage kommender Positionen. Bei Aktien setzen die Fondsmanager auf eine werttreibende Renditekomponente durch die Investition in robuste Qualitätsunternehmen mit nachhaltigem Wachstum, möglichst keiner Verschuldung und langfristigen Wachstumstreibern. Hinzu kommt eine stabilisierende Komponente, die aus Sondersituationen sowohl bei Aktien, als auch bei Anleihen bestehen. Dieser Baustein generiert zusätzliche Rendite unabhängig von der Marktentwicklung. Im Ergebnis konnten beide Fonds den Vergleichsindex schlagen. Der Quantex Multi Asset konnte in 2022 seine Qualitäten klar unter Beweis stellen, indem der Fonds positiv zweistellig performen konnte. Dafür lief er im Jahr 2023 den Märkten hinterher. Hier konnte der ProfitlichSchmidlin hingegen herausragende Leistungen präsentieren. Die Kombination beider Fonds lieferte Investoren somit in unterschiedlichen Marktphasen gute Ergebnisse. Beide Fonds konnten ihre Ergebnisse mit einer deutlich geringeren Schwankung gegenüber dem Vergleichsindex erzielen. Die Kombination beider Fonds reduziert die Schwankung weiter, ohne dass die Rendite darunter leiden musste.

Chart der Woche – ProfitlichSchmidlin Fonds (WKN A1W9A2)

Beim ProfitlichSchmidlin Fonds (WKN A1W9A2) handelt es sich um einen flexiblen Mischfonds. Im Mittelpunkt des Fondskonzeptes stehen dabei langfristige Unternehmensbeteiligungen sowie Sondersituationen. Ziel ist es, für Investoren eine attraktive Rendite, bei gleichzeitiger Eingrenzung fundamentaler Risiken, zu bieten.   Bei den Aktieninvestments setzen die Fondsmanager Marc Profitlich und Nicolas Schmidlin langfristig auf robuste Qualitätsunternehmen, die sich durch nachhaltiges Wachstum, eine rationale Kapitalallokation und hohe Managementqualitäten auszeichnen. Das nachhaltige Wachstum, der für die Fondsmanager relevanten Unternehmen, entsteht durch bestehende langfristige Wachstumstreiber und zwar möglichst unabhängig vom Makro-Bild. Robust sind die Titel deshalb, weil sie über eine gute Bilanz verfügen. Dabei weisen solche Unternehmen eine geringe oder keine Verschuldung auf, um flexibel agieren und sich auf neue Gegebenheiten einstellen zu können. Dieser Baustein stellt die werttreibende Komponente des Fonds dar. Diese unterscheidet sich deutlich von dem Aktien-Anteil anderer Konzepte am Markt und bietet Investoren somit einen hohen Grad an Streuung.   Der eher stabilisierende Teil des Fonds besteht aus Sondersituationen sowohl auf der Aktien- als auch auf der Anleihen-Seite. Bei Aktien entstehen Sondersituationen bei übernahmerechtlich geprägten Vorgängen (Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge, Squeeze-Outs oder Nachbesserungsrechte). Anlageideen generieren sie vor allem in den Bereichen vermeintlich unpopulärer oder langweiliger Wertpapiere und Unternehmen. Auch überdurchschnittlich komplexe Titel können interessante Chancen bieten, da sie zu Ineffizienzen führen, die die Fondsmanager nutzen.  Insbesondere die detaillierte Auswertung von Emissionsprospekten hat sich als Alleinstellungsmerkmal herausgestellt. So finden die beiden Fondsmanager Renditequellen, welche ohne Rückenwind des Marktes, sondern lediglich durch die titelspezifischen Sondersituationen der relevanten Titel genutzt werden können. Zudem spielt die Cash-Quote eine wichtige Rolle für den Fonds. Diese Quote nutzen die Fondsmanager als wertvolle Manövriermasse in Zeiten erhöhter Schwankung und in engen Märkten, um gerade dann attraktive Opportunitäten erwerben zu können.   Insbesondere die antizyklische Vorgehensweise der Fondsmanager hat sich für Anleger bezahlt gemacht. Dass Panik in turbulenten Marktphasen ein schlechter Ratgeber ist, wissen in der Theorie die meisten Investoren. „Der Einkauf liegt im Gewinn“ beweisen die Fondsmanager des ProfitlichSchmidlin Fonds in der Praxis seit vielen Jahren, wie der nachfolgende Chartverlauf zeigt. Im ProfitlichSchmidlin Fonds sorgt die Kombination von langfristigen Unternehmensbeteiligungen und Sondersituationen für ein ausgewogenes Risikoprofil mit entsprechend attraktiven Renditechancen. Das zeigt auch das nachfolgende Rendite-Schwankungs-Profil.