Dopf Investments

Deutschland bleibt ein Land der Sparer

„Vier von fünf Menschen (80 Prozent) legen regelmäßig Geld zur Seite – ein stabiler Wert, den die Umfragen der Postbank zum Weltspartag seit Jahren belegen. Laut der aktuellen, im September 2025 von YouGov durchgeführten Erhebung zweifeln jedoch viele Befragte, ob sie genug Geld zurücklegen: Sechs von zehn Sparerinnen und Sparern (63 Prozent) empfinden ihre Rücklagen als unzureichend. Als Hauptgrund werden die gestiegenen Lebenshaltungskosten genannt.“ Eine Umfrage zeigt: Zwar sparen viele Deutsche weiter – doch rund 14 % legen jährlich weniger als 500 Euro zurück und ein Viertel kann mit ihren Rücklagen kaum zwei Monate überbrücken. Die Spar- und Vorsorgekultur ist vorhanden, aber oft fehlt der Schritt zur Kapitalanlage mit Renditepotenzial. Der Beitrag verdeutlicht, dass reine Sparquote heute nicht ausreicht, wenn Inflation und Anlagechancen berücksichtigt werden sollen. Dazu passt auch der zweite Artikel aus Capital. Zum Artikel (Finanzwelt) Zum Artikel (Capital)

Tag der Aktie 2025 – Wissen ist die beste Rendite

Der Tag der Aktie 2025 ist kein Werbetag für Börsen, sondern ein Denkanstoß für Anleger. Nie war der Zugang zu Aktien so einfach – und nie war die Versuchung größer, es sich zu leicht zu machen. Zwischen Trading-Apps, Finfluencern und vermeintlichen Geheimtipps verschwimmt die Grenze zwischen Investieren und Spekulieren. Der nachfolgende Artikel erläutert, wann Anleger in Aktien und Aktienfonds investieren und wann sie spekulieren. Fehler können häufig zu hohen Renditeeinbußen führen, dabei liegt die Lösung so nah, wenn man bereit ist, für Leistung zu zahlen.

Chart der Woche – Allianz Rohstoff-Fonds (WKN 847509), Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF) und Optinova Metals & Materials (WKN A2QSGD)

Nunmehr haben wir Ihnen drei unterschiedliche Rohstofffonds vorgestellt, die jeweils mit klar abgegrenzten Strategien agieren und damit verschiedene Anlegerprofile ansprechen. Der Allianz Rohstoff-Fonds (WKN 847509) investiert breit in Unternehmen aus dem Bereich Metalle und Bergbau. Fondsmanager David Finger setzt auf aktives Stock-Picking mit Fokus auf strukturelle Trends wie Batterierohstoffe, Leichtmetalle oder 3D-Druck. Anleger erhalten damit Zugang zu einem fokussierten Rohstoffinvestment, das besonders dann überzeugt, wenn Megatrends langfristig ihre Wirkung entfalten. Der Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF) verfolgt einen sehr offensiven Ansatz. Das Management um Dr. Berlenbach verbindet geologisches und bergbautechnisches Fachwissen mit Finanzanalyse und konzentriert sich auf Small- und Mid-Caps im „Sweet Spot“ des Minenzyklus. Für risikobereite Anleger mit langem Atem eröffnet er die Chance auf besonders hohe Gewinne – verbunden mit überdurchschnittlichen Schwankungen.  Der Optinova Metals & Materials (WKN A2QSGD) setzt auf einen vermögensverwaltenden Ansatz mit klaren Risikokontrollmechanismen. Durch Qualitätsfilter, Momentum-Faktoren und flexibler Cash-Quote bis 50 % werden Schwankungen reduziert und prozyklisches Verhalten vermieden. Gerade in volatilen Marktphasen wirkt dieser Ansatz stabilisierend. Dass jeder Fonds für sich klare Stärken hat, ist unbestritten: Allianz adressiert Megatrends, Earth bietet Explorationshebel und Optinova sorgt für Stabilität. Anleger können so – je nach Chance-Risiko-Profil – individuelle Schwerpunkte setzen oder durch die Kombination ein ausgewogenes Rohstoffinvestment aufbauen. Die Mehrwerte zeigen die Fonds in unterschiedlichen Marktphasen.

Chart der Woche – Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF)

Beim Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF) handelt es sich um einen spezialisierten Rohstoff-Fonds, der 2006 aufgelegt wurde. Das Management-Team rund um Dr. Joachim Berlenbach verbindet geologische und bergbautechnische Expertise mit Finanzanalyse – eine Kombination, die im Fondsbereich selten anzutreffen ist. Mit einem konzentrierten Portfolio von 35 bis 45 Titeln liegt der Schwerpunkt auf Small- und Mid-Caps aus dem globalen Rohstoff- und Energiesektor, wobei gezielt Unternehmen ausgewählt werden, deren Lagerstättenpotenzial im Aktienkurs noch nicht berücksichtigt ist. Das Alleinstellungsmerkmal des Fonds liegt darin, dass das Team den gesamten Lebenszyklus einer Mine kennt und sich besonders auf den sogenannten „Sweet Spot“ konzentriert: jenes Stadium nach der Entdeckung einer Lagerstätte, wenn das größte Aufwärtspotenzial besteht, der breite Markt die Chancen jedoch noch ignoriert. Diese technikorientierte Vorgehensweise wird flankiert von einem aktiven Stock-Picking, das auf engen Kontakten zum Management der Unternehmen sowie häufigen Vor-Ort-Besuchen basiert.Der Fonds investiert breit in Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin, in Industriemetalle wie Kupfer, Nickel oder Lithium sowie in Energie-Rohstoffe wie Öl, Gas und Uran. Gerade Kupfer und Silber gelten dabei als Schlüsselmetalle für Energiewende und Digitalisierung, was die strukturelle Bedeutung des Fondsansatzes unterstreicht. Durch seine antizyklische Strategie, die Gewinne realisiert und Rückschläge zum Nachkauf nutzt, konnte der Fonds in Phasen fundamentaler Rohstoffhausse deutliche Outperformance gegenüber Mitbewerbern erzielen. Anleger sollten bei diesem offensiven Ansatz höhere Risiken berücksichtigen: Kleinere Unternehmen bringen naturgemäß eine geringere Liquidität mit, was in Krisenzeiten zu hohen Kursverlusten führen kann. Hinzu kommen Klumpenrisiken bei einzelnen Metallen oder Förderländern, typische Explorations- und Finanzierungsrisiken. Auch psychologisch getriebene Marktphasen, in denen Fundamentalanalyse in den Hintergrund tritt, können die Strategie belasten. Der Earth Exploration Fund richtet sich klar an risikobereite Anleger mit langem Atem, die vom globalen Rohstoffhunger profitieren wollen und bereit sind, hohe Schwankungen auszuhalten. 

Chart der Woche – Optinova Metals & Materials (WKN A1J3K9)

Der aktuelle Chart der Woche widmet sich dem Optinova Metals & Materials (WKN A1J3K9). Bei diesem Fonds handelt es sich um einen vermögensverwaltenden Rohstoff-Fonds. Ziel des Fonds ist es, die extremen Schwankungen des Rohstoff-Sektors zu reduzieren und damit bessere Renditen zu erzielen. Rohstoffe werden auch in Zukunft eines der relevantesten Themen an den Märkten bleiben. Die Einflussfaktoren auf die Preisentwicklung der unterschiedlichen Rohstoffe bleiben dabei allerdings enorm. Das Fondsmanagement um Armin Sabeur setzt auf einen klar regelbasierten Ansatz: Investiert wird in Edelmetalle, Industriemetalle und Grundstoffe, ergänzt durch ausgewählte Rohstoff- und Goldminenaktien. Die Rohstoffaktien werden dabei nach einem Qualitätsfilter ausgewählt und nach einem Momentum-Faktor gewichtet. Das soll zum einen die Qualität der Titel sicherstellen und zum anderen einen optimaleren Investitionszeitpunkt generieren. Ein quartalsweises Rebalancing sorgt für antizyklische Impulse, indem Segmente gleichgewichtet und Übertreibungen geglättet werden. Falls nach den Regeln zu wenige attraktive Investments vorliegen, kann die Cash-Quote flexibel bis auf 50 % erhöht werden – das ist definitiv eine Besonderheit im Rohstoffbereich.  Die Erfahrung zeigt: Kaum ein anderer Sektor steht häufiger im Fokus von Privatanlegern. Doch gerade hier agieren viele besonders prozyklisch – sie steigen erst nach starken Anstiegen ein und verkaufen panisch bei Rückschlägen. Damit vernichten sie langfristig ihre eigene Rendite. Genau hier setzt das Konzept des OPTINOVA Metals & Materials an: Durch breite Streuung, feste Quoten und aktives Risikomanagement gelingt es, die Schwankungen deutlich zu reduzieren. Natürlich hat das Konzept auch seine Grenzen: In Phasen massiver Hausse einzelner Metalle wird der Fonds tendenziell zurückfallen, da er Quoten bewusst deckelt und Gewinne regelbasiert sichert. Dafür spielt er seine Stärken in Krisen und volatilen Marktphasen voll aus – Edelmetalle dienen als Stabilitätsanker, Industriemetalle profitieren langfristig von Megatrends wie Energiewende, E-Mobilität und Infrastrukturinvestitionen. Für Anleger, die das Thema Rohstoffe beimischen möchten, bislang aber oft „zu spät eingestiegen und zu früh wieder ausgestiegen“ sind, bietet dieser Fonds eine echte Alternative. Insbesondere in Marktphasen mit starken Schwankungen konnte der Optinova Metals & Materials Verluste erfolgreich abfedern. 

Chart der Woche – Amundi Funds Global Equity Responsible (WKN A2PCQV)

Der Amundi Funds Global Equity Responsible (WKN A2PCQV) gehört zu den traditionsreichsten nachhaltigen Aktienfonds am deutschen Markt. Seit mehr als drei Jahrzehnten investiert er in Unternehmen, die Antworten auf die großen ökologischen Herausforderungen unserer Zeit liefern. 2025 hat Dieter Beil die Verantwortung für den Fonds übernommen, unterstützt von Ian O’Reilly, der bereits seit vielen Jahren im Managementteam aktiv ist. Damit setzt der Fonds seine bewährte Linie fort, die sich durch Kontinuität, Erfahrung und konsequente Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie auszeichnet. Die Unternehmensauswahl erfolgt nach einem klar strukturierten, mehrstufigen Prozess. Im ersten Schritt werden durch den strategischen Partner ISS-ESG alle Firmen herausgefiltert, die gegen strenge Ausschlusskriterien verstoßen. Damit sind Branchen wie fossile Energieträger, Kohle, Öl und Gas, Kernenergie, Rüstung, Tabak oder Glücksspiel ebenso ausgeschlossen wie Unternehmen, die Menschenrechte verletzen, Kinderarbeit einsetzen oder in Korruption verwickelt sind. Im zweiten Schritt greifen hauseigene quantitative Modelle, die aus einem globalen Universum von rund 3.500 Titeln jene Firmen identifizieren, die aus ökonomischer Sicht besonders attraktiv erscheinen. Diese werden anschließend einer detaillierten Fundamentalanalyse unterzogen, bei der klassische Faktoren wie Bilanzqualität, Gewinnentwicklung, Auftragslage und Marktstellung mit einer vertieften Nachhaltigkeitsanalyse kombiniert werden. Nur wenn beide Dimensionen überzeugen, wird ein Unternehmen in das Portfolio aufgenommen. So entsteht ein konzentriertes Portfolio von etwa 50 bis 70 Aktien, breit gestreut über Regionen und Branchen, aber mit klarem Fokus auf zehn ökologische Megathemen. Dazu zählen Wasser, saubere Technologien, nachhaltige Mobilität, Energieeffizienz und grüne Gebäude, gesunde Lebensweise, IT-Effizienz und Smart Grids, Land- und Forstwirtschaft sowie besonderes ESG-Engagement. Diese Vielfalt ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal gegenüber vielen Wettbewerbern, die sich oft nur auf einzelne Trendthemen konzentrieren. Die besondere Expertise des Fondsmanagements liegt in der Verbindung von nachhaltiger Wirkung und ökonomischer Solidität. Der Fonds investiert nicht in Projekte, die allein durch Subventionen getrieben sind, sondern in Unternehmen mit tragfähigen Geschäftsmodellen, die sowohl wirtschaftlich erfolgreich sind als auch einen messbaren Beitrag zu Umwelt- und Gesellschaftszielen leisten. Über drei Jahrzehnte Erfahrung im nachhaltigen Investieren machen Amundi dabei zu einem der führenden Anbieter weltweit. Mit dem Global Equity Responsible erhalten Anleger Zugang zu einem Portfolio, das langfristige Renditechancen mit klarer ökologischer Wirkung vereint und damit eine ausgewogene Antwort auf die wachsende Nachfrage nach verantwortungsbewussten Investments bietet. Mit dem Amundi Funds Global Equity Responsible erhalten Anleger Zugang zu einem Portfolio, das langfristige Renditechancen mit klarer ökologischer Wirkung vereint und damit eine ausgewogene Antwort auf die wachsende Nachfrage nach verantwortungsbewussten Investments bietet. Damit ist es dem Fonds gelungen, seinen Vergleichsindex nicht nur zu übertreffen, sondern dies auch mit einer geringeren Schwankungsbreite zu erreichen – ein Beleg für die Stärke des stringenten Investmentansatzes.

Chart der Woche – MainFirst – Global Equities UnConstrained Fund (WKN A2N6SA)

Der nächste Chart der Woche widmet sich dem globalen Aktienfonds MainFirst – Global Equities UnConstrained Fund (WKN A2N6SA). Der Fonds ist, wie der Name es vermuten lässt, vollständig „unconstrained“, d. h. nicht an Sektor-, Länder-, Stil- oder Indexvorgaben gebunden. Dabei handelt es sich um den „dynamischeren Bruder“ des Mainfirst Global Equities Fund (WKN A1KCCM). Dieser Fonds wird ebenfalls sehr erfolgreich vom Fondsmanagement-Team um Frank Schwarz gemanagt. Der Fokus der Investitionen liegt auf den Zukunftstreibern der nächsten 10 – 20 Jahre, also technologischem Fortschritt, der digitalen Verbrauchergeneration, aber auch einer bipolaren Welt, in der Asien u Lateinamerika die Welt erobern. Für den Fonds relevante Unternehmen müssen über ein großes Wachstumspotential in diesen Zukunftsmärkten verfügen, und über ein organisches Umsatzwachstum von mindestens 15 % p.a. für die nächsten 5 Jahre, da die Aktienkurse dem jeweiligen Umsatzwachstum folgen sollten. Investiert wird aus Überzeugung in ein konzentriertes Portfolio von 30 – 50 Einzeltiteln. Es werden also Unternehmen ausgewählt, die das beste Wachstumspotential aufweisen und die zukünftige Champions werden können. Der Fokus wird bei diesem Fonds noch mehr auf Wachstum und v. a. auf Rohstoffe, wie Silber, Kupfer oder seltene Erden gelegt. Dieser Fonds kann in Ausnahmefällen Liquidität aufbauen, v. a. um Opportunitäten zu nutzen. Er ist in der Regel voll investiert. Der MainFirst Global Equities Unconstrained ist ein Fonds für langfristig orientierte, benchmarkunabhängige Anleger, die bereit sind, größere Schwankungen zu akzeptieren, um in ein fokussiertes Portfolio aus strukturell wachsenden Qualitätsunternehmen zu investieren. Seine Alleinstellungsmerkmale liegen in der völligen Freiheit der Allokation, der klaren Wachstumsfokussierung und dem disziplinierten Selektionsprozess. Und das lohnt sich für die Anleger, wie der nachfolgende Chartverlauf zeigt. Der Mainfirst Global Equities Unconstrainded konnte dabei deutlich bessere Ergebnisse erzielen, die allerdings auch mit einer deutlich höheren Schwankung einhergehen. Dafür bietet er – bei konsequenter Umsetzung – Outperformancepotential durch aktives, langfristiges Stockpicking. Auch für Sparpläne bietet sich dieser Fonds sehr gut an.

Chart der Woche – MainFirst – Global Equities Fund (WKN A1KCCM)

Der nächste Chart der Woche widmet sich dem MainFirst – Global Equities Fund (WKN A1KCCM). In dem globalen Aktienfonds wird der Kernportfolio durch strukturelle langfristige Investmenttrends in disruptive Geschäftsfelder bestimmt wie Digitalisierung, Automatisierung und Dekarbonisierung. Es werden also Unternehmen ausgewählt, die das beste Wachstumspotential aufweisen und die zukünftige Champions werden können. Die Analyse der Einzeltitel erfolgt auf Basis von umfassenden Unternehmensanalysen (Bottum-up-Prinzip), bei der Firmen mit strukturellem Wachstum bevorzugt werden (Growth-Ansatz). Dabei kann der Anlageschwerpunkt auf amerikanischen, asiatischen oder europäischen Unternehmen mit jeglicher Marktkapitalisierung liegen. Drei langjährig erfahrene Experten managen diesen Fonds und führen ca. 200 Managementgespräche pro Jahr. Die letzte Entscheidung, welche Aktie in das gerade einmal bis zu 50 Titel umfassende Portfolio aufgenommen wird, trifft Leadmanager Frank Schwarz. Um größeren Marktschwankungen zu entgehen, kann das Team auf eine taktische Absicherung setzen. Die Aktienquote wird aktiv gemanagt und kann in unsicheren Zeiten zwischen 0 % und 100 % betragen. Der nachfolgende Chartverlauf zeigt, dass es dem Fondsmanagement gelungen ist, mit diesem Ansatz den weltweiten Aktienindex zu schlagen.  Auch die Entwicklung der letzten Jahre seit 2019 war beeindruckend, auch wenn die bessere Rendite mit einer höheren Schwankung einhergeht, was im Growth Ansatz begründet ist.

Chart der Woche – Huber Portfolio P (WKN A3CWG6)

Der flexible Mischfonds Huber Portfolio P (WKN A3CWG6) verfolgt eine konsequente antizyklische Anlagepolitik. Der Fonds verfolgt einen vermögensverwaltenden Ansatz, bei dem Kapitalerhalt, Flexibilität und Substanzorientierung oberste Priorität genießen. Der langfristige Vermögenszuwachs soll bei möglichst geringer Korrelation (Abhängigkeit) zu klassischen Marktindizes erreicht werden. Fondsmanager Peter E. Huber hatte sich 2018 nach seinem Abschied von StarCapital offiziell aus dem Fondsmanagement zurückgezogen. Doch der Rückzug blieb nicht von Dauer. Getrieben von seiner Überzeugung, dass antizyklisches, bewertungsorientiertes Investieren gerade in überbewerteten Marktphasen besonders wertvoll ist, kehrte er zurück und legte gemeinsam mit der Taunus Trust GmbH den Huber Portfolio SICAV neu auf. Huber begründete seine Rückkehr mit seiner Skepsis gegenüber vorherrschenden Markttrends wie dem Fokus auf teure Wachstumsaktien. Zudem sah er eine Marktlücke für langfristig denkende Anleger, die eine Substanz- und Werterhalt-Strategie suchen. Er managt den Fonds gemeinsam mit David Meyer und Norbert Keimling, die ihn bereits jahrelang begleiten. Der Fonds verfolgt einen antizyklischen Investmentstil der konsequent umgesetzt wird: Kauf bei Pessimismus und Verkauf bei Euphorie. Besonders aktiv wird das Fondsmanagement also in marktpsychologischen Extremsituationen. Dabei wird bewertungs- statt prognosegetrieben agiert. Bei Aktien liegt der Fokus klar auf fundamental unterbewerteten Aktien, die unbeliebt, untergewichtet und unterbewertet sind. In Frage kommen Substanzwerte mit robustem Geschäftsmodell oft aus vernachlässigten Branchen, wie z.B. Energie, Rohstoffe, Banken und Chemie. Highflyer bzw. „Hype-Aktien“ wie Tesla, Nvidia oder Apple werden nicht gewichtet, um Verlustrisiken zu minimieren. Die neutrale Aktienquote liegt zwischen 60 – 70 %. Zusätzlich werden Edelmetalle wie Silber und Gold als Inflationsschutz und zur Stabilisierung in Krisen gewichtet. Kurzlaufende Anleihen und Cash dienen als Liquiditätsreserve für antizyklische Zukäufe. Der nachfolgende Chartverlauf seit Fondsauflage zeigt, wie relevant dieser Fonds für Anleger ist. Der Huber Portfolio P richtet sich insbesondere an langfristig orientierte Anleger, die eine substanzerhaltende, antizyklische Alternative zu klassischen Mischfonds suchen. Außerdem ist er für Investoren spannend, die Flexibilität, Krisenresistenz und Bewertungsdisziplin höher gewichten als Modetrends oder Marktbewegungen. Das zeigt auch das nachfolgende Rendite-Schwankungs-Profil seit Auflage.

Chart der Woche – Value Intelligence Fonds (WKN A12BRE)

„Winning by not losing“ lautet das Mantra des vermögensverwaltenden Mischfonds Value Intelligence Fonds (WKN A12BRE). Der Fonds möchte eine Mehrrendite gegenüber Vergleichsindizes und Mitbewerbern erzielen, in dem er versucht, größer Kursverluste zu vermeiden. Dafür investiert Fondsmanager Stefan Rehder vorzugsweise in Aktien. Ausschlaggebend für die Aktienquote (45 – 65%) ist in erster Linie die Frage, ob der Fondsmanager genügend unterbewertete Titel findet. „Für den Fonds gilt der Grundsatz, im Zweifelsfall lieber Liquidität als überbewertete Assets zu halten“, betont Rehder.   Die letzten 5 – 10 Jahre waren geprägt von einer sehr expansiven Geld- und Fiskalpolitik bei gleichzeitig niedrigen Zinsen. Die folgende Hausse hatte alle Boote gehoben. Das Marktumfeld hat sich seit einiger Zeit deutlich geändert. Aktives Fondsmanagement und aktives Stock Picking rücken stärker ins Blickfeld. Damit ist auch die strenge Unterscheidung zwischen Wert und Preis gemeint, die zuletzt wenig beachtet wurde. Dass es beim Value Intelligence Fonds keine Bindung an einen Index gibt, versteht sich von selbst. Vielmehr agiert man weit weg von Indizes und oft auch deutlich anders als Mitbewerber.   Unternehmen, die für den Fonds in Frage kommen, müssen folgende Eigenschaften aufweisen: Attraktive Geschäftsmodelle mit nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen, Preissetzungsmacht und solide Bilanzen. Zudem müssen sie auch über ein gutes Management verfügen und deutlich unterbewertet sein. Dabei stehen günstige Qualitätsunternehmen im Mid- und Small-Cap-Bereich abseits des Mainstreams im Fokus. Aktuell wird das Fondsmanagement verstärkt in Japan und Korea fündig.   Weitere Anlageklassen sind Anleihen und Cash als taktisches Steuerungselement. Goldminen und physisches Gold werden als antizyklische Beimischung bei Inflations- und Schuldenrisiken gewichtet.   In guten Phasen soll der Fonds an der Aufwärtsbewegung partizipieren. In Seitwärtsmärkten möchte der Fonds eine Outperformance erzielen. Vor allem aber in schlechten Phasen sollte der Fonds deutlich besser als der Markt abschneiden. Deutlich wird der Anspruch „Winning by not losing“, wenn man die erzielten Renditen mit der eingegangen niedrigen Volatilität betrachtet. Und auch der Verzicht auf die gängigen Top-Titel, Branchen und Regionen machen den Value Intelligence Fonds als Beimischung sehr interessant.