Dopf Investments

Finanzielle Vorsätze für erfolgreiche Anleger 2026

Ein neues Börsenjahr liegt vor uns – stellen Sie die richtigen Weichen Zum Jahreswechsel stellen sich viele Anleger dieselbe Frage: Was ist jetzt richtig? Prognosen, Marktmeinungen und vermeintlich klare Antworten gibt es reichlich – Orientierung dagegen selten. Genau hier setzt der nachfolgend verlinkte Artikel an. Er zeigt, warum erfolgreiche Geldanlage weniger mit Vorhersagen zu tun hat als mit Haltung, Erfahrung und klaren Entscheidungen. Kein Blick in die Glaskugel, sondern sieben Vorsätze, die helfen, die eigene Geldanlage langfristig auf ein solides Fundament zu stellen.

Analyse: Welche Anlagestrategie sich wirklich lohnt

„Viele Anleger glauben, durch geschicktes Timing den Markt schlagen zu können. Die einen kaufen nach Kursanstiegen, weil sie auf das Momentum setzen. Die anderen kaufen nach Verlusten, um von einer Gegenbewegung zu profitieren. Was dabei herauskäme, wenn diese beiden Investoren ihre Strategie auf Tagesbasis umsetzen, hat Pascal Kielkopf ausgerechnet.“ Eine Langzeit-Analyse über mehr als 30 Jahre stellt zwei beliebte Timing-Strategien auf die Probe: Kaufen nach Gewinnen oder Kaufen nach Verlusten. Das Ergebnis ist ernüchternd für alle Markt-Taktiker – und zugleich ein starkes Argument für langfristiges Investieren. Die Auswertung zeigt nicht nur, warum das Trendfolgen gerade in Krisenphasen scheitert, sondern auch, weshalb selbst scheinbar clevere Gegenbewegungsstrategien klar hinter einer einfachen Buy-and-Hold-Lösung zurückbleiben. Eine Analyse, die mit Zahlen belegt, warum Geduld am Kapitalmarkt oft der größte Renditetreiber ist – und warum zu viel Aktion am Ende Geld kostet. Zum Artikel (Fundresearch)

Wie ein Auszahlplan aus dem DAX über 40 Jahre gelaufen wäre

„Die Reform der staatlich geförderten Altersvorsorge könnte dem Auszahlplan aus Investmentfonds einen Schub in Deutschland bescheren. Deshalb ein Gedankenspiel: Wie wäre eigentlich ein Auszahlplan aus dem Dax über die vergangenen 40 Jahre gelaufen? Das Ergebnis dürfte einigermaßen überraschen.“   Ein Rechenmodell untersucht, wie sich ein Auszahlplan aus einem DAX-ETF über vier Jahrzehnte entwickelt hätte. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Ausgehend von 200.000 Euro und 1.000 Euro monatlicher Entnahme (mit 2 % Steigerung) wuchs das Vermögen trotz laufender Entnahmen auf über 1 Mio. Euro an. Selbst 1.500 Euro monatliche Entnahme reichten für fast 29 Jahre – erst dann wäre das Kapital aufgebraucht. Das Modell zeigt, welche enorme Rolle langfristige Renditen und der Zinseszinseffekt spielen und dass Aktienanlage nichts mit Spekulation zu tun hat. Wer breit investiert bleibt und diszipliniert entnimmt, kann über Jahrzehnte beachtliche Stabilität erzielen – gerade in Kombination mit aktiv gemanagten Fonds, die Marktschwankungen abfedern und Qualität in Schwächephasen gezielt nachkaufen. Zum Artikel (Pfefferminzia)

Jens Ehrhardt: „Es gibt mehr Schwarze Schwäne als früher“

„Portfoliomanager Jens Ehrhardt erklärt in einem Interview, warum er trotz einer Zunahme von „Schwarzen Schwänen“ nichts an seinen Anlageprinzipien ändert – und weshalb er keine Vergleiche zwischen der Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre und dem aktuellen KI-Boom zieht.“ Jens Ehrhardt beschreibt eine Welt, in der geopolitische Risiken zunehmen und unerwartete Ereignisse häufiger auftreten. Für seine Anlagestrategie zieht er daraus jedoch nicht den Schluss, jedem Trend hinterherzulaufen. Er bleibt bei seinem bewährten Ansatz: Fundamentaldaten, Unternehmensgewinne und die Politik der Notenbanken sind entscheidend – nicht kurzfristige Schlagzeilen. Besonders kritisch sieht er die extreme Markt-Kopflastigkeit in den USA: Zehn Mega-Caps tragen 40 % des S&P 500. Eine solche Konzentration hat er in sechs Jahrzehnten nicht erlebt. Zum Artikel (Fonds Professionell)

Langfristprognose: Diese Renditen winken bei Aktien, Anleihen und Gold

„Angesichts der täglichen Nachrichtenflut fällt vielen Anlegern ein nüchterner Blick auf die Börse schwer. Da hilft es, sich die langfristig am Kapitalmarkt möglichen Renditen zu vergegenwärtigen. J.P. Morgan AM hat seine Prognose dazu gerade aktualisiert.“ So kurz vor Jahresende mehren sich die Renditeprognosen für die Zukunft. Wie immer kann die Aussagekraft erst im Nachgang fundiert beurteilt werden. Auffallend ist dann aber doch, wie häufig die Renditeerwartungen von US-Aktien hinter denen der Schwellenländer und selbst europäischer Aktien hinterherhinken. Passive Anleger im MSCI World oder Anleger in Indexschmusern des Weltaktienindex sollten also sehr aufmerksam werden, denn der US-Anteil liegt bei über 70 %. Zum Artikel (Fonds Professionell)

Deutschland bleibt ein Land der Sparer

„Vier von fünf Menschen (80 Prozent) legen regelmäßig Geld zur Seite – ein stabiler Wert, den die Umfragen der Postbank zum Weltspartag seit Jahren belegen. Laut der aktuellen, im September 2025 von YouGov durchgeführten Erhebung zweifeln jedoch viele Befragte, ob sie genug Geld zurücklegen: Sechs von zehn Sparerinnen und Sparern (63 Prozent) empfinden ihre Rücklagen als unzureichend. Als Hauptgrund werden die gestiegenen Lebenshaltungskosten genannt.“ Eine Umfrage zeigt: Zwar sparen viele Deutsche weiter – doch rund 14 % legen jährlich weniger als 500 Euro zurück und ein Viertel kann mit ihren Rücklagen kaum zwei Monate überbrücken. Die Spar- und Vorsorgekultur ist vorhanden, aber oft fehlt der Schritt zur Kapitalanlage mit Renditepotenzial. Der Beitrag verdeutlicht, dass reine Sparquote heute nicht ausreicht, wenn Inflation und Anlagechancen berücksichtigt werden sollen. Dazu passt auch der zweite Artikel aus Capital. Zum Artikel (Finanzwelt) Zum Artikel (Capital)

Tag der Aktie 2025 – Wissen ist die beste Rendite

Der Tag der Aktie 2025 ist kein Werbetag für Börsen, sondern ein Denkanstoß für Anleger. Nie war der Zugang zu Aktien so einfach – und nie war die Versuchung größer, es sich zu leicht zu machen. Zwischen Trading-Apps, Finfluencern und vermeintlichen Geheimtipps verschwimmt die Grenze zwischen Investieren und Spekulieren. Der nachfolgende Artikel erläutert, wann Anleger in Aktien und Aktienfonds investieren und wann sie spekulieren. Fehler können häufig zu hohen Renditeeinbußen führen, dabei liegt die Lösung so nah, wenn man bereit ist, für Leistung zu zahlen.

Chart der Woche – Allianz Rohstoff-Fonds (WKN 847509), Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF) und Optinova Metals & Materials (WKN A2QSGD)

Nunmehr haben wir Ihnen drei unterschiedliche Rohstofffonds vorgestellt, die jeweils mit klar abgegrenzten Strategien agieren und damit verschiedene Anlegerprofile ansprechen. Der Allianz Rohstoff-Fonds (WKN 847509) investiert breit in Unternehmen aus dem Bereich Metalle und Bergbau. Fondsmanager David Finger setzt auf aktives Stock-Picking mit Fokus auf strukturelle Trends wie Batterierohstoffe, Leichtmetalle oder 3D-Druck. Anleger erhalten damit Zugang zu einem fokussierten Rohstoffinvestment, das besonders dann überzeugt, wenn Megatrends langfristig ihre Wirkung entfalten. Der Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF) verfolgt einen sehr offensiven Ansatz. Das Management um Dr. Berlenbach verbindet geologisches und bergbautechnisches Fachwissen mit Finanzanalyse und konzentriert sich auf Small- und Mid-Caps im „Sweet Spot“ des Minenzyklus. Für risikobereite Anleger mit langem Atem eröffnet er die Chance auf besonders hohe Gewinne – verbunden mit überdurchschnittlichen Schwankungen.  Der Optinova Metals & Materials (WKN A2QSGD) setzt auf einen vermögensverwaltenden Ansatz mit klaren Risikokontrollmechanismen. Durch Qualitätsfilter, Momentum-Faktoren und flexibler Cash-Quote bis 50 % werden Schwankungen reduziert und prozyklisches Verhalten vermieden. Gerade in volatilen Marktphasen wirkt dieser Ansatz stabilisierend. Dass jeder Fonds für sich klare Stärken hat, ist unbestritten: Allianz adressiert Megatrends, Earth bietet Explorationshebel und Optinova sorgt für Stabilität. Anleger können so – je nach Chance-Risiko-Profil – individuelle Schwerpunkte setzen oder durch die Kombination ein ausgewogenes Rohstoffinvestment aufbauen. Die Mehrwerte zeigen die Fonds in unterschiedlichen Marktphasen.

Chart der Woche – Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF)

Beim Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF) handelt es sich um einen spezialisierten Rohstoff-Fonds, der 2006 aufgelegt wurde. Das Management-Team rund um Dr. Joachim Berlenbach verbindet geologische und bergbautechnische Expertise mit Finanzanalyse – eine Kombination, die im Fondsbereich selten anzutreffen ist. Mit einem konzentrierten Portfolio von 35 bis 45 Titeln liegt der Schwerpunkt auf Small- und Mid-Caps aus dem globalen Rohstoff- und Energiesektor, wobei gezielt Unternehmen ausgewählt werden, deren Lagerstättenpotenzial im Aktienkurs noch nicht berücksichtigt ist. Das Alleinstellungsmerkmal des Fonds liegt darin, dass das Team den gesamten Lebenszyklus einer Mine kennt und sich besonders auf den sogenannten „Sweet Spot“ konzentriert: jenes Stadium nach der Entdeckung einer Lagerstätte, wenn das größte Aufwärtspotenzial besteht, der breite Markt die Chancen jedoch noch ignoriert. Diese technikorientierte Vorgehensweise wird flankiert von einem aktiven Stock-Picking, das auf engen Kontakten zum Management der Unternehmen sowie häufigen Vor-Ort-Besuchen basiert.Der Fonds investiert breit in Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin, in Industriemetalle wie Kupfer, Nickel oder Lithium sowie in Energie-Rohstoffe wie Öl, Gas und Uran. Gerade Kupfer und Silber gelten dabei als Schlüsselmetalle für Energiewende und Digitalisierung, was die strukturelle Bedeutung des Fondsansatzes unterstreicht. Durch seine antizyklische Strategie, die Gewinne realisiert und Rückschläge zum Nachkauf nutzt, konnte der Fonds in Phasen fundamentaler Rohstoffhausse deutliche Outperformance gegenüber Mitbewerbern erzielen. Anleger sollten bei diesem offensiven Ansatz höhere Risiken berücksichtigen: Kleinere Unternehmen bringen naturgemäß eine geringere Liquidität mit, was in Krisenzeiten zu hohen Kursverlusten führen kann. Hinzu kommen Klumpenrisiken bei einzelnen Metallen oder Förderländern, typische Explorations- und Finanzierungsrisiken. Auch psychologisch getriebene Marktphasen, in denen Fundamentalanalyse in den Hintergrund tritt, können die Strategie belasten. Der Earth Exploration Fund richtet sich klar an risikobereite Anleger mit langem Atem, die vom globalen Rohstoffhunger profitieren wollen und bereit sind, hohe Schwankungen auszuhalten. 

Chart der Woche – Optinova Metals & Materials (WKN A1J3K9)

Der aktuelle Chart der Woche widmet sich dem Optinova Metals & Materials (WKN A1J3K9). Bei diesem Fonds handelt es sich um einen vermögensverwaltenden Rohstoff-Fonds. Ziel des Fonds ist es, die extremen Schwankungen des Rohstoff-Sektors zu reduzieren und damit bessere Renditen zu erzielen. Rohstoffe werden auch in Zukunft eines der relevantesten Themen an den Märkten bleiben. Die Einflussfaktoren auf die Preisentwicklung der unterschiedlichen Rohstoffe bleiben dabei allerdings enorm. Das Fondsmanagement um Armin Sabeur setzt auf einen klar regelbasierten Ansatz: Investiert wird in Edelmetalle, Industriemetalle und Grundstoffe, ergänzt durch ausgewählte Rohstoff- und Goldminenaktien. Die Rohstoffaktien werden dabei nach einem Qualitätsfilter ausgewählt und nach einem Momentum-Faktor gewichtet. Das soll zum einen die Qualität der Titel sicherstellen und zum anderen einen optimaleren Investitionszeitpunkt generieren. Ein quartalsweises Rebalancing sorgt für antizyklische Impulse, indem Segmente gleichgewichtet und Übertreibungen geglättet werden. Falls nach den Regeln zu wenige attraktive Investments vorliegen, kann die Cash-Quote flexibel bis auf 50 % erhöht werden – das ist definitiv eine Besonderheit im Rohstoffbereich.  Die Erfahrung zeigt: Kaum ein anderer Sektor steht häufiger im Fokus von Privatanlegern. Doch gerade hier agieren viele besonders prozyklisch – sie steigen erst nach starken Anstiegen ein und verkaufen panisch bei Rückschlägen. Damit vernichten sie langfristig ihre eigene Rendite. Genau hier setzt das Konzept des OPTINOVA Metals & Materials an: Durch breite Streuung, feste Quoten und aktives Risikomanagement gelingt es, die Schwankungen deutlich zu reduzieren. Natürlich hat das Konzept auch seine Grenzen: In Phasen massiver Hausse einzelner Metalle wird der Fonds tendenziell zurückfallen, da er Quoten bewusst deckelt und Gewinne regelbasiert sichert. Dafür spielt er seine Stärken in Krisen und volatilen Marktphasen voll aus – Edelmetalle dienen als Stabilitätsanker, Industriemetalle profitieren langfristig von Megatrends wie Energiewende, E-Mobilität und Infrastrukturinvestitionen. Für Anleger, die das Thema Rohstoffe beimischen möchten, bislang aber oft „zu spät eingestiegen und zu früh wieder ausgestiegen“ sind, bietet dieser Fonds eine echte Alternative. Insbesondere in Marktphasen mit starken Schwankungen konnte der Optinova Metals & Materials Verluste erfolgreich abfedern.