Fondsmanager: So navigieren Anleger durch volatile Märkte
„Einseitige Portfolioausrichtungen haben zuletzt deutlich gezeigt, wie schnell Klumpenrisiken die Gesamtperformance belasten können, sagt Fondsmanager Akhil Dhawan von Schoellerbank Invest. Das sei ein klarer Beleg dafür, wie wichtig Streuung ist.“ Der Artikel liefert eine klare Erinnerung daran, dass viele Anleger Diversifikation in den vergangenen Jahren zunehmend vernachlässigt haben. Gerade die starke Konzentration auf einzelne Themen, Regionen oder Tech-Werte hat zuletzt gezeigt, wie schnell Klumpenrisiken die Gesamtperformance belasten können. Entscheidend sei deshalb nicht nur, investiert zu sein, sondern wie ein Portfolio aufgebaut ist. Für langfristige Anleger bleiben dabei vor allem drei Faktoren zentral: finanzstarke Unternehmen, nachhaltige Wettbewerbsvorteile und eine breite Streuung über Branchen und Anlageklassen hinweg. Zum Artikel (Fonds Professionell)
So verändert sich der Stellenwert der Altersvorsorge
„Die Altersvorsorge bleibt das mit Abstand wichtigste Sparmotiv für deutsche Verbraucher. Das zeigt die aktuelle Frühjahrsumfrage des Verbandes der Privaten Bausparkassen. An zweiter und dritter Stelle liegen der (aufgeschobene) Konsum vor dem Wohneigentum. Knapp dahinter folgt die Kapitalanlage. Bis auf das Wohneigentum verloren alle Spargründe deutlich. Die Kapitalanlage schnitt nur selten besser ab, das Wohneigentum nur selten noch schlechter.“ Die aktuelle Umfrage zeigt eine bemerkenswerte Entwicklung: Trotz hoher Lebenshaltungskosten und geopolitischer Unsicherheit bleibt die Altersvorsorge das wichtigste Sparziel der Deutschen – und baut ihre Spitzenposition sogar weiter aus. Gleichzeitig verlieren Themen wie Konsum, Rücklagen und Kapitalanlage an Priorität. Für Berater ist das ein wichtiges Signal: Das Bedürfnis nach langfristiger finanzieller Sicherheit wächst weiter, auch wenn viele Menschen gleichzeitig unsicher sind, wie sie dieses Ziel konkret erreichen sollen. Genau daraus entsteht zusätzlicher Beratungsbedarf. Zum Artikel (Versicherungsjournal)
Kapitalanlage im Krisenumfeld: 5 Strategien für volatile Märkte
„Geopolitische Spannungen und volatile Märkte bleiben: Warum Anleger jetzt auf Multi-Asset, Dividenden und Sparpläne setzen sollten – fünf Strategien für langfristigen Vermögensaufbau, erläutert Dr. Hans-Jörg Naumer, Allianz Global Investors, in seiner Kolumne.“ Der Beitrag widerspricht dem typischen Krisenreflex vieler Anleger: Nicht Abwarten, sondern strukturiert investiert bleiben, ist jetzt entscheidend. Im Mittelpunkt stehen Multi-Asset-Lösungen, Dividendenstrategien und Sparpläne als Mittel gegen starke Kursschwankungen. Interessant ist vor allem die Argumentation hinter der Risikoprämie: Wer Schwankungen komplett vermeiden will, verzichtet langfristig oft auch auf Vermögensaufbau. Zum Artikel (Procontra Online)
„Melt-up-Gefühl“: Aktienmärkte zwischen Gier und Angst
„Tech-Aktien beflügeln die US-Börsen auf Rekordkurs, während der übrige Markt zurückbleibt. Experten warnen vor spekulativen Übertreibungen – und sehen Parallelen zu früheren Phasen einseitiger Rallys.“ Die aktuellen Rekorde täuschen: Getrieben wird der Markt fast ausschließlich von Tech-Schwergewichten, während viele Aktien zurückbleiben. Genau diese einseitige Marktstruktur macht Aufwärtsbewegungen anfällig für abrupte Korrekturen. Für die Beratung liegt der Hebel im Erwartungsmanagement: steigende Indizes sind kein Beleg für Stabilität – Konzentrationsrisiken und scheinbare Marktstärke müssen aktiv eingeordnet werden. Zum Artikel (Das Investment)
Geldanlage im Ruhestand: Vermeiden Sie diese sieben Fehler
„Wer es sich leisten kann, sollte sein Erspartes auch im Ruhestand nicht einfach auf dem Girokonto parken. Dort ist es zwar schnell verfügbar, bringt aber keine Zinsen. Was sonst noch zu meiden ist.“ Der Artikel zeigt: Nicht Märkte, sondern Fehlentscheidungen gefährden Vermögen im Ruhestand. Häufige Fehler sind fehlender Finanz- und Entnahmeplan, zu konservative Anlagen und unterschätzte Kosten (Inflation, Pflege). Besonders relevant für die Beratung: Wer aus Angst zu defensiv bleibt oder in Krisen verkauft, zerstört langfristig Substanz. Entscheidend ist Struktur – Liquidität für die ersten Jahre und den Rest gezielt investieren. Zum Artikel (n-tv.de).
Weltfondstag – zwischen Unsicherheit, Selbstvertrauen und der Suche nach Orientierung
Zum Weltfondstag geben wir Ihnen mehr als nur einen Anlass – wir geben Ihnen Orientierung. Gerade in einem Umfeld, das von Unsicherheit und vielen widersprüchlichen Signalen geprägt ist, fällt es nicht immer leicht, die richtigen Schlüsse für die eigene Geldanlage zu ziehen. Der folgende Artikel soll Ihnen dabei eine Orientierung geben. Außerdem greift der Artikel ein typisches Muster auf: Oft wird ein Depot mit ETFs verglichen und dadurch falsche Entscheidungen getroffen. Genau hier setzen wir an – mit Einordnung statt Schlagzeilen.
Portfolios statt Prognosen: Umgang mit geopolitischen Unsicherheiten
„Geopolitische Unsicherheiten stellen für Anleger eine immer größere Herausforderung dar, auch unabhängig von den jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten. Was kann uns die historische Marktentwicklung sagen, und wie können Anleger dieses Risiko in ihren Portfolios steuern?“ Der Cash-Beitrag ist kein Alarmstück, sondern ein brauchbarer Gesprächsanker für die Anlegerkommunikation in nervösen Märkten. Die Kernaussage: Geopolitische Schocks taugen selten als verlässliches Handelssignal; sinnvoller sind Diversifikation, Szenarioarbeit und ein Portfolioaufbau, der nicht an einer einzelnen Makro-These hängt. Gerade für Berater ist das hilfreich, weil es hektische Reaktionsmuster argumentativ entkräftet. Zum Artikel (Cash-Online)
Geopolitische Schocks an der Börse – wie groß ist der Schaden wirklich?
„Kriege und Konflikte erschüttern die Märkte – doch wie tief fallen die Kurse wirklich? Eine Analyse von HQ Trust liefert überraschende Antworten aus 40 Jahren Markthistorie.“ Geopolitische Krisen sorgen oft für scharfe Rückschläge, doch wer in solchen Phasen verkauft, verpasst laut der Analyse häufig schon die anschließende Erholung. Besonders anschlussfähig ist der Beitrag für die Anlegerkommunikation, weil er Ruhe statt Aktionismus nahelegt – und zugleich den Blick auf aktiv gemanagte Fonds lenkt, deren Manager in volatilen Phasen flexibel reagieren, Risiken neu gewichten und Chancen gezielter nutzen können. Zum Artikel (Private Banking Magazin)
Aktien auf keinen Fall verkaufen? Warum die Flucht in Cash eine schlechte Idee ist
„In der aktuell sehr angespannten Situation an den Märkten wollen viele Anleger Aktien verkaufen und in Cash flüchten. Eine Auswertung der Investmentbank J.P. Morgan zeigt allerdings, warum das keine gute Idee sein könnte.“ Die Nervosität an den Märkten steigt, doch genau in solchen Phasen kann hektisches Umschichten teuer werden. Der Beitrag greift eine Auswertung von J.P. Morgan auf, wonach ein ausgewogenes Aktien-Anleihen-Portfolio Barmittel nach geopolitischen und wirtschaftlichen Schocks historisch klar übertroffen hat – ein nützlicher Impuls für Gespräche über Disziplin, Anlagehorizont und typische Fehler in Stressphasen. Zum Artikel (Börse-Online)
Iran-Krieg – Wie kurz sind die Beine der politischen Börsen dieses Mal?
„Die militärische Auseinandersetzung der USA und Israels mit dem Iran ist aktuell das Topthema an den Börsen. Wie groß ist die Gefahr eines langen geopolitischen Konflikts und damit sein Schadenspotenzial, auch mit Blick auf Rohstoffe im Allgemeinen?“ Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran sorgt für Unsicherheit an den Finanzmärkten. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, über die ein großer Teil der weltweiten Öl- und Gaslieferungen läuft. Seit Beginn der Eskalation sind die Energiepreise deutlich gestiegen. Viele Analysten erwarten jedoch keine langfristige Eskalation, da keine der beteiligten Parteien ein Interesse an einem dauerhaften Konflikt hat. Für Anleger bedeutet das kurzfristig mehr Schwankungen – langfristig haben geopolitische Krisen an den Börsen oft geringere Auswirkungen als zunächst befürchtet. Zum Artikel (Baaderbank)