„Die Krise der offenen Immobilienfonds erreicht die nächste Eskalationsstufe: Nun legen Verbraucherschützer Anlegern nahe, lieber schnell über die Börse auszusteigen, als die normale Kündigungsfrist abzuwarten – selbst wenn das hohe Verluste bedeuten würde.“
Stiftung Warentest rät Anlegern, offene Immobilienfonds selbst mit hohen Abschlägen über die Börse zu verkaufen. Eine Empfehlung mit doppelter Sprengkraft: Sie könnte den ohnehin laufenden Ausverkauf weiter anheizen und Anleger zu massiven Verlusten verleiten. Beim grundbesitz Europa und Global drohen gegenüber dem ursprünglichen Anlagewert Verluste von über 45 %, beim hausInvest rund 15,6 % und bei den Fonds der Union UniImmo Europa und Global 21 bzw. 23 %. Statt pauschaler Ausstiegsempfehlungen wäre eine differenzierte Betrachtung der einzelnen Fonds gefragt.