Dopf Investments

„Winning by not losing“ lautet das Mantra des vermögensverwaltenden Mischfonds Value Intelligence Fonds (WKN A12BRE). Der Fonds möchte eine Mehrrendite gegenüber Vergleichsindizes und Mitbewerbern erzielen, in dem er versucht, größer Kursverluste zu vermeiden. Dafür investiert Fondsmanager Stefan Rehder vorzugsweise in Aktien. Ausschlaggebend für die Aktienquote (45 – 65%) ist in erster Linie die Frage, ob der Fondsmanager genügend unterbewertete Titel findet. „Für den Fonds gilt der Grundsatz, im Zweifelsfall lieber Liquidität als überbewertete Assets zu halten“, betont Rehder.  

Die letzten 5 – 10 Jahre waren geprägt von einer sehr expansiven Geld- und Fiskalpolitik bei gleichzeitig niedrigen Zinsen. Die folgende Hausse hatte alle Boote gehoben. Das Marktumfeld hat sich seit einiger Zeit deutlich geändert. Aktives Fondsmanagement und aktives Stock Picking rücken stärker ins Blickfeld. Damit ist auch die strenge Unterscheidung zwischen Wert und Preis gemeint, die zuletzt wenig beachtet wurde. Dass es beim Value Intelligence Fonds keine Bindung an einen Index gibt, versteht sich von selbst. Vielmehr agiert man weit weg von Indizes und oft auch deutlich anders als Mitbewerber.  

Unternehmen, die für den Fonds in Frage kommen, müssen folgende Eigenschaften aufweisen: Attraktive Geschäftsmodelle mit nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen, Preissetzungsmacht und solide Bilanzen. Zudem müssen sie auch über ein gutes Management verfügen und deutlich unterbewertet sein. Dabei stehen günstige Qualitätsunternehmen im Mid- und Small-Cap-Bereich abseits des Mainstreams im Fokus. Aktuell wird das Fondsmanagement verstärkt in Japan und Korea fündig.  

Weitere Anlageklassen sind Anleihen und Cash als taktisches Steuerungselement. Goldminen und physisches Gold werden als antizyklische Beimischung bei Inflations- und Schuldenrisiken gewichtet.  

In guten Phasen soll der Fonds an der Aufwärtsbewegung partizipieren. In Seitwärtsmärkten möchte der Fonds eine Outperformance erzielen. Vor allem aber in schlechten Phasen sollte der Fonds deutlich besser als der Markt abschneiden.

Deutlich wird der Anspruch „Winning by not losing“, wenn man die erzielten Renditen mit der eingegangen niedrigen Volatilität betrachtet. Und auch der Verzicht auf die gängigen Top-Titel, Branchen und Regionen machen den Value Intelligence Fonds als Beimischung sehr interessant.